Von Steffi Rehm publiziert am 21. Juli 2017

Instagram Marketing für mehr Brand Awareness – 7 Fehler, die Sie vermeiden können

Instagram bietet eine tolle Möglichkeit, die Geschichte Ihrer Marke mittels Fotos und kurzen Videoclips zu erzählen und zu präsentieren. Zahlreiche Brands haben das grosse Potential der sozialen Fotoplattform bereits erkannt und nutzen Instagram als Teil ihrer Marketing Strategie.

Sie möchten ebenfalls Likes und Follower generieren und mit Instagram Ihre Brand Awareness stärken? Dann ist es ratsam, die folgenden sieben Instagram-Marketing-Fauxpas zu vermeiden.

Was sie beim Instagram Marketing vermeiden sollten

 
  1. Profilbeschreibung ohne Link

Vergessen Sie, Ihre Website in der Profilbeschreibung zu verlinken, geht Ihnen wahrscheinlich einiges an Traffic verloren. Follower, denen Ihre Bilder und Videoclips gefallen und die mehr über Ihre Marke erfahren wollen, können über einen Link in der Profilbeschreibung ganz einfach und mühelos auf Ihre Website gelangen. Finden sie dort jedoch keinen Link, müssen sie anderweitig nach ihnen suchen, was negative Auswirkungen auf die User-Experience und für Ihren Traffic haben kann.

Extra-Tipp: Instagram wird oft über das Handy genutzt. Deshalb stammen eine Menge Zugriffe vom sozialen Netzwerk auf Ihre Webseite über ein mobiles Endgerät. Mit einer responsive Website sorgen Sie dafür, dass Website-Besucher sich ohne Probleme auch auf dem Smartphone Ihre Webseite durchstöbern können. 

  1. Nicht ausgereifte Content-Strategie

Eine Content-Strategie beschreibt welche Buyer Personas Sie ansprechen möchten und welche konkreten Ziele hinter Ihrem Marketing-Aufwand stehen. Möchten Sie über Instagram mehr Traffic auf Ihrer Webseite generieren, Ihre Referenzen aufzeigen oder mehr über Ihre Idealkunden in Erfahrung bringen? Eine ausgereifte Content-Strategie ermöglicht es Ihnen, massgeschneiderte Inhalte für Ihre Buyer Personas zu erstellen und damit Ihre Ziele zu erreichen. 

  1. Inhalte mit wenig Mehrwert

Ganz gleich, ob Sie auf Instagram Ihre Markenbekanntheit erhöhen oder eine neue Produktreihe vorstellen möchten: Zu werbliche Inhalte können aufdringlich und wenig authentisch wirken. Bestimmt wollen Sie Ihre Follower aber nicht nerven, sondern begeistern. Daher sollten Sie bei der Content-Production den Fokus nicht auf Ihr Unternehmen, sondern auf Ihre Buyer Personas und damit Ihre Follower setzen. Achten Sie also darauf, dass Ihre Inhalte Mehrwert bieten und für Ihre Personas relevant sind.

Bei Instagram-Nutzern beliebt sind Lifestyle-Fotos, die Ihre Produkte in einer alltäglichen Szene zeigen. Diese Fotos visualisieren Ihren Followern den Wert Ihrer Produkte und vermitteln ein bestimmtes Lebensgefühl beziehungsweise einen bestimmten Lebensstil, mit dem sich Ihre Buyer Personas identifizieren können. Dazu gehören beispielsweise Bilder vom Urlaub, von Tieren, Autos, Kaffee oder leckerem und gesundem Essen, die sich positiv auf Ihre Reichweite auswirken können. Ebenfalls hoher Beliebtheit erfreuen sich Ratgeber-Videos. Sind Sie in der Lebensmittelbranche tätig? Nutzen Sie doch die Beliebtheit von leckerem und gesundem Essen und posten Sie ein Bild oder Video für ein leckeres Super-Food-Rezept, in dem Ihr Produkt natürlich enthalten ist. 

  1. Falsche Anzahl Posts und unregelmässige Veröffentlichungen

Sie fragen sich, wie viele Postings pro Tag optimal sind? Sie möchten die Aufmerksamkeit Ihrer Idealkunden gewinnen, aber niemanden mit zu vielen Posts nerven? Versuchen Sie es zunächst mit drei bis vier Posts im Abstand von drei bis vier Stunden täglich. Posten Sie zudem regelmässig, sodass Ihre Follower sich darauf einstellen können und wissen, wann Sie wieder mit einem Post rechnen dürfen. 

Bei Instagram werden Postings mitten am Tag während der Woche am ehesten wahrgenommen. Zwischen 17 und 18 Uhr entsteht weniger Reichweite, da sich zu dieser Zeit viele User auf dem Heimweg von der Arbeit befinden. Nach dem Abendessen lohnt es sich aber wieder zu posten. Posts zu besondere Anlässen wie Halloween, Weihnachten oder Valentinstag scheinen zudem besonders populär zu sein.

Analysieren Sie in jedem Fall regelmäßig Ihre Resonanz und testen Sie sich aus. Jede Zielgruppe ist ein wenig anders. 

Extra-Tipp: Tools wie Hootsuite helfen Ihnen dabei Posts im Voraus zu planen, einzustellen, zu organisieren und zu analysieren – eine echte Arbeitserleichterung. 

  1. Fehler beim Hashtaggebrauch

Hashtags dienen hauptsächlich dazu, dass Ihre Posts leichter gefunden werden können. Für Ihre Veröffentlichungen sollten Sie auf einen Mix zwischen bekannten Hashtags mit hohem Suchaufkommen und spezifischen Hashtags setzen. Die spezifischen Hashtags beschreiben Ihre Marke sowie Produkte und sind auf Ihre Buyer Personas abgestimmt. Sie können beispielsweise einen Hashtag kreieren, der für Ihre Marke steht. Zu den typischen Hashtags gehören #inspo (Bedeutung: „Inspirational“ Picture), #like4like (Dient der Generierung von Likes: Wer einen Ihrer Postings liked, bekommt zum Dank einen Like von Ihnen zurück), #instagood, #love oder #photooftheday. Mit einem solchen Mix können Sie Ihre Chancen, eine hohe Reichweite zu erzielen und gleichzeitig Ihre Marke zu stärken, erhöhen. Wählen Sie jedoch möglichst einen zum Post passenden Hashtag-Mix und platzieren Sie diesen unter der Bildbeschreibung. Des Weiteren ist es ratsam, die Hashtags kurz zu halten. Es geht schließlich darum, dass sie leicht zu merken sind. Ein Hashtag sollte daher nicht aus mehr als zwei oder drei Worten bestehen und darf keine Sonderzeichen enthalten.

Extra-Tipp: Benutzen Sie auch im deutschsprachigen Raum englische Hashtags. Das ist nicht nur Gang und Gäbe, sondern bietet Ihnen zudem die Chance, ihre Reichweite auch über die Landesgrenzen hinweg zu steigern. 

  1. Fehlende Bildbeschreibungen

Instagram lebt von Bildern und Videoclips. Dennoch sollten Sie den Text zu den Postings in Form einer kurzen Beschreibung, eines Zitates oder einer direkten Frage an die Follower nicht vernachlässigen. Die Bildbeschreibung ist im Marketing-Kontext und für die Interaktion wichtig. Sie kann Ihnen helfen, gefunden zu werden und die Kommunikation anzuregen. Seit der Etablierung des Instagram-Algorithmus werden im Stream und bei der Suche nämlich bevorzugt Posts an erster Stelle angezeigt, die oft geliked und kommentiert werden. 

  1. Geringer Austausch mit Followern

Es gehört mehr zu erfolgreichem Instagram Marketing als ein Instagram-Account, über den Sie ab und zu mal eigene Inhalte posten. Instagram ist ein interaktives soziales Netzwerk und sollte daher auch als solches genutzt werden. Werden Sie selbst aktiv und interagieren Sie mit Ihren Followern; kommentieren Sie, beantworten Sie fragen und liken und teilen Sie interessante Inhalte anderer. 

Extra-Tipp: Verknüpfen Sie die Facebook-Seite Ihrer Firma mit dem Instagram-Account. So beziehen Sie Ihre Facebook-Fans gleich mit ein und können diese als neue Follower gewinnen.