Von Mario Kemenc publiziert am 6. März 2017

8 wichtige & 8 überschätzte Google Ranking Faktoren für 2017 im Check

Beschäftigt man sich mit Google Ranking Faktoren, stößt man auf viele Mythen und Theorien. Google selbst hält sich bedeckt und hegt keinerlei Interesse, sie irgendwann offenzulegen. Zum einen hüten sie ihr Geschäftsmodell, zum anderen möchten sie Manipulationen der Suchergebnisse einen Riegel vorschieben. Die eigenen SEO-Bemühungen erschwert das natürlich. Manche Ranking Signale sind unbestreitbar wichtig, wie beispielsweise ein gutes Backlink-Profil oder der Title Tag. Doch bei der Fülle an Faktoren läuft man schnell Gefahr an Stellschrauben zu drehen, die effektlos sind oder sich sogar negativ auswirken können. Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, haben wir für Sie 8 überschätzte und 8 wichtige Google Ranking Faktoren gegenübergestellt – damit Sie nach dem Lesen Ihre Zeit künftig sinnvoller einteilen können.

Schätzungsweise 200 Ranking Signale soll der Google Algorithmus berücksichtigen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit haben wir die geläufigsten in einer Grafik gesammelt:

Die wichtigsten Google Ranking Faktoren & Signale im Überblick

Die imposante Menge ruft unmittelbar drei Schlussfolgerungen hervor:

  • Kein Mensch kann alle Aspekte berücksichtigen.
  • Aufgrund von Wechselwirkungen ist der exakte Effekt einer SEO-Maßnahme nicht zu prognostizieren.
  • Man ist gezwungen zu gewichten, zu priorisieren und die wahren Erfolgsfaktoren sowie Quick Wins zu identifizieren.

Der dritten Schlussfolgerung nimmt sich dieser Artikel an: Um unseren Weizen effizienter in die Scheune zu bringen, wollen wir nun acht Faktoren kritisch prüfen und uns dann von der Spreu verabschieden. Im nächsten Schritt werfen wir einen Blick auf acht weitere, die man keineswegs vernachlässigen sollte. 

8 überschätze Google Ranking Faktoren – und wie Sie mit ihnen in 2017 am besten umgehen

 

  1. Meta Keywords: Als Suchmaschinenoptimierung erstmals aufkam, war dies einer der wichtigsten Faktoren überhaupt. Die Crawler schauten sich die Meta Tags und hierbei insbesondere die Meta Keywords an, um den Inhalt einer Seite zu identifizieren. Doch da diese Informationen dem User nicht ausgespielt werden, konnten die Webmaster mit diesem Feld Schund betreiben, ohne dass dies auf der Oberfläche sichtbar wurde. So wurden die Meta Keywords mit jeglichen Begriffen vollgepackt, unabhängig davon, ob sie sich thematisch im Content wiederfanden oder nicht. Für die Crawler hatte das zur Konsequenz, dass sie durch den Scan keinen Deut schlauer wurden als vorher. Da diese Methode insbesondere zu Manipulationszwecken genutzt wurde, entfernte Google den Faktor komplett aus dem Algorithmus.
    Es heißt, der Bing Algorithmus würde sie heutzutage noch ganz leicht berücksichtigen. Doch auf der anderen Seite wurden auch bei unseren Projekten Fälle beobachtet, bei denen sich die Verwendung - gerade bei häufig ähnlichem Gebrauch - negativ auf das Google Ranking ausgewirkt hat.
    SEO-Empfehlung: Ignorieren Sie die Meta Keywords komplett, diese sind keine Sekunde Ihres Zeitbudgets wert - außer um diese bei der Behebung alter Fehler zu entfernen.  
  1. Backlink-Kauf: Ähnlich wie die Meta Keywords diente massiver Kauf von Verlinkungen jahrelang dazu, die Suchergebnisse zu seinen Gunsten zu manipulieren. Da Google weiterhin großen Wert auf das Backlink-Profil legt, doch dieses authentisch und natürlich gewachsen sein sollte, konnte dieser Faktor nicht lediglich ignoriert werden. Aus dem Grund ging Google drastisch vor: Wer Link-Kauf betreibt oder betrieben hat, wird seit dem Penguin-Update hart und anhaltend bestraft.
    Dennoch gibt es weiterhin Anbieter, die von sich behaupten ein Hintertürchen zu kennen. Meist führt dieses Türchen nirgends hin als in die Brieftaschen dieser Firmen. Google ist kompetent genug, auch als Magazine getarnte Linkschleudern zu enttarnen. Was heute noch halbwegs funktionieren kann, wird sich morgen in einem nachhaltigen Sichtbarkeitsverlust niederschlagen.
    SEO-Empfehlung: Finger weg! Während die Meta Keywords nur Ihre Zeit kosten, ist das hier ein Spiel mit dem Feuer, welches Ihre sauberen SEO-Aktivitäten zunichtemachen kann. Darüber hinaus sollten Sie auch regelmäßig in Ihrem Backlink-Profil prüfen, ob sich schädliche Verlinkungen angesammelt haben und diese dann entfernen. Das kann beispielsweise durch unlauten Wettbewerb auftreten.
  1. Keyword-Domain: In frühen SEO-Epochen war es einer der am stärksten gewichteten Google Ranking Faktoren und daher wurden Domains a la keyword.de an Börsen teuer gehandelt. Doch da Google erkannt hat, dass der Aufkauf von Keyword-Domains zum Standard-Repertoire von SEO-Manipulatoren geworden ist, wurde der Faktor immer weiter abgewertet.
    SEO-Empfehlung: Mittlerweile ist eine sprechende URL inklusive Keyword bei ansprechendem Content praktisch ein ebenbürtiger Faktor, der Sie jedoch nichts kostet. Von daher spricht aus SEO-Sicht nichts dafür, für viel Geld eine Keyword-Domain aufzukaufen. An anderer Stelle ist das Kapital besser angelegt. 
  1. Keyword-Dichte: Es gibt sie nicht, diese Formel zur Berechnung der optimalen Anzahl an Keywords! Das Keyword drei Mal zu häufig verwendet, also sollten noch 60 Wörter verfasst werden, um einen bestimmten Quotienten zu erreichen – das ist nichts als Unfug! Wenn es keine geeigneten Synonyme gibt und nur dieser Begriff Ihre Aussage verständlich macht, verwenden Sie ihn ruhig. Umgekehrt gilt, dass Sie mit Proof / Relevant Terms und Synonymen häufig besser fahren statt eine Mindestmenge des Keywords zu verbauen.
    Bedenken Sie bitte: Web-User scannen Ihre Seite zunächst, ehe sie sich zum Lesen entscheiden. Wenn in allen Überschriften immer derselbe Ausdruck platziert ist, spricht es nicht für einen lesenswerten Text.
    SEO-Empfehlung: Schreiben Sie für den Leser, dann wird es auch dem Crawler zusagen. Keywords an den richtigen Stellen sind wichtig - doch eine Kennzahl wird Ihnen leider nicht verraten, ob Sie die Herausforderung gut gelöst haben. 
  1. SEO-Texte: Der Klassiker: Schnell noch den Praktikanten am Ende der Seite einen Text für die Suchmaschine hinklatschen lassen, der vollgepackt ist mit Keywords und von den Besuchern aufgrund der Platzierung ohnehin nicht gelesen wird. Wenn die Crawler in etwas Erfahrungen gesammelt haben, dann im Lesen dieser Texte. Von daher werden sie sehr schnell als das identifiziert, was sie sind: Spam und nicht hochwertiger Content! Solange die Anwendung nicht überstrapaziert wird, ist eine Abstrafung unwahrscheinlich. Doch Ranking-Sprünge sind auf diese Weise nur in den seltensten Fällen möglich.
    SEO-Empfehlung: Man kann SEO-Texte einsetzen, wenn die Seite ansonsten wenig Text-Content bietet. So vermittelt man dem Crawler den Kontext und semantisches Futter. Achten Sie aber auch hierbei auf die Qualität des Textes: Vermittelt er Informationen, die auch für den Besucher interessant sind?
    In allen anderen Fällen empfiehlt es sich, mehr Zeit für den Haupttext, die bestmögliche Headline oder das Designs zu investieren. Diese Aufgaben sind anspruchsvoller, doch spiegeln sich auch spürbarer in den Rankings. Ihre Praktikanten werden es Ihnen danken. 
  1. Videos: Vorsicht! Es soll nicht die Wertigkeit von multimedialen Inhalten im Allgemeinen in Frage gestellt werden. Sie lockern Texte auf und unterhalten uns tagtäglich. Doch ein Video in die Landing Page einzig aus dem Grund zu verbauen, um Ranking Vorteile zu erlangen, funktioniert nur bedingt. Sorglos umgesetzt kann sich der Einsatz auch negativ auswirken. Zunächst müssen Sie bedenken, dass die Crawler multimediale Inhalte per se nicht lesen können. Daher müssen Sie auf gut gewählte Beschriftungen achten. Als nächstes dürfen Sie die Seite nicht überfüllen und sollten auch die begrenzten Datenvolumina Ihrer Mobile-Besucher berücksichtigen. Schließlich sollten Sie den Fit zum Thema hinterfragen. Wenn ein Video nicht zum Rest der stimmigen Seite passt oder von bescheidener Qualität ist, verärgert dies Ihren Besucher.
    SEO-Empfehlung: Nur, weil Sie die Produktion eines Videos viel gekostet hat, muss es noch lange nicht auf jeder Unterseite platziert werden. Viele Seiten funktionieren auch wunderbar ohne, wenn der Text ansprechend formatiert wurde. Muten Sie Ihren Besuchern daher Videos nur dann zu, wenn diese inhaltlich passen und der User in seiner Journey bereit ist, sich ein Erzähltempo auflegen zu lassen. 
  1. Redirects für jede 404-Seite: Nicht mehr erreichbare Inhalte auf andere Seiten weiterzuleiten ist wichtig – jedoch gilt das nicht für jedes 404-Ergebnis. Zum organischen Wachstum einer Website gehört auch, dass Inhalte veralten und daher offline genommen werden. Das weiß auch Google und straft daher nicht automatisch Domains mit 404-Ergebnissen ab. Sind in der Zwischenzeit neue Seiten mit ähnlichem Content entstanden, empfiehlt es sich auf diese weiterzuleiten. Doch gibt es kein passendes Pendant, sollte man mit Redirects sparsam umgehen. Unter Umständen wirkt es sich negativ aus, wenn die Weiterleitung auf komplett abweichenden Content führt.
    SEO-Empfehlung: Schauen Sie sich an, welchen Stellenwert die einzelnen 404er-Seiten in Ihrem Backlink-Profil haben. Unbedeutende Seiten ohne organische Besuche sollten Sie weiterhin ins Leere laufen lassen. Das wird sich nicht negativ auswirken und irgendwann werden Sie von den Crawlern nicht mehr angesteuert. Für Seiten mit vielen oder hochwertigen externen Verlinkungen sollten hingegen möglichst passende Pendants gefunden werden. 
  1. Facebook-Likes: Umstritten ist die Bedeutung von Social Signals für SEO. Einigkeit herrscht jedoch darin, dass Facebook-Likes für Google kein Ranking Faktor darstellen. Die beiden Giganten der Online-Welt kooperieren in dieser Hinsicht nicht und es wäre für die Google-Crawler zu aufwendig, die Unmengen an Facebook-Beiträgen zu berücksichtigen. Hinzu kommt, dass sich Likes ohne weiteres kaufen lassen und auch reale User diese oft sehr willkürlich und bereitwillig verschenken.
    Empfehlung: Facebook Marketing verdient seinen gebührenden Platz in Ihrer Online Marketing Strategie. Allerdings sollten Sie die Felder Facebook und Google strikt trennen und keine Social Media-Aktivitäten des SEOs Willen unternehmen. Sonst wird die Grafik von oben noch komplexer als ohnehin schon. 

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Die 8 wichtigsten Google Ranking Faktoren – diese sollten zum Standartrepertoire gehören

Anmerkung: Die Ranking Faktoren sind nicht nach ihrer Bedeutung geordnet! 

  1. Title Tag: Der Title Tag ist praktisch das erste, woraus der Crawler Rückschlüsse auf die Essenz der Seite zieht. Hier muss das zentrale Keyword vertreten sein, hierüber kommunizieren Webmaster und Crawler den Kontext. Da nur eine begrenzte Anzahl an Zeichen zur Verfügung steht, wird man auch nicht verleitet den Title Tag mit Keywords zu überfüllen. Entfernt er sich nämlich von seiner Überschriftfunktion, wirkt sich das wiederrum negativ auf seine Attraktivität in den Suchergebnissen und somit auf die Klickrate aus.
    Empfehlung: Jede Seite, die über Google gefunden werden soll, muss einen Keyword-optimierten Title Tag enthalten. Das Keyword sollte möglichst in seiner Reinform und der besten Schreibvariante vorne angesiedelt sein.
      
  2. Meta Description: So mancher mit SEO-Sachverstand mag sich wundern, wieso die Meta Description aufgeführt wird. Es zählt zum kleinen 1x1, dass die Meta Description kein Ranking Faktor ist, was auch von Google bestätigt wurde. Indirekt hat sie jedoch weiterhin eine immense Bedeutung, denn anhand dieses Vorschautextes (im Zusammenspiel mit dem Title Tag) entscheidet sich ein User für oder gegen den Klick auf das Suchergebnis. Die Klickrate in Verbindung mit dem Return-to-SERP hingegen sind höchst bedeutende Faktoren, denn wenn von den ersten zehn Suchergebnissen plötzlich ein großer Teil der Suchenden den siebtpositionierten anklickt, wird dieses Ergebnissen in der Relevanz nach oben gestuft.
    Empfehlung: Für die wichtigsten Seiten sollte man sich ein Konzept überlegen, wie man sich in den knapp 150 Zeichen von der Konkurrenz abhebt und diesen individuelle Meta Descriptions schreiben. Gerade bei Keywords mit hohen Suchvolumen kann eine niedrige prozentuale Verbesserung der Klickrate zu beachtlichen Anstieg im Traffic führen.
     
  3. Überschriften: Die Hauptüberschrift (h1) und die Zwischenüberschriften (h2, h3, h4...) fassen kurz und knapp zusammen, um was es im gesamten Text bzw. den jeweiligen Abschnitt geht. Ähnlich wie der Title Tag für die gesamte Seite dienen sie in ihrer Funktion dazu, dem Crawler schnell zu vermitteln welche einzelnen Bestandteile den langen Text bilden.
    Empfehlung: Verwenden Sie unbedingt das Keyword, um seine zentrale Rolle in dieser Seite zu symbolisieren. Haben Sie es beispielsweise im Title Tag, aber in keiner einzigen Überschrift, sendet das widersprüchliche Signale an den Crawler. Achten Sie auch darauf, Keyword-Variationen einzubauen, so zeigen Sie eine vielschichtige Abhandlung des Themas. Doch übertreiben Sie es keinesfalls mit dem Einsatz des Keywords, denn sonst heißt es für den Crawler (und auch für den die Seite überfliegenden Besucher): Hier geht es anscheinend um nichts anderes als das Keyword, was nicht für einen qualitativen Text spricht.
     
  4. Interne Links: Auch interne Verlinkungen sind ein kraftvolles Mittel um eine Seite in den Rankings zu pushen. Zum einen aus Gründen des Link-Juice – über einen internen Link gibt eine Unterseite ein wenig ihres Trusts an die verlinkte Seite ab. Zum anderen sorgen gute interne Links aber auch für bessere Interaktionsdaten und führen so zu einer Verringerung der Return-to-SERP (RTS-Rate) – was wiederum von Google als Qualitätsmerkmal für ihre Seite interpretiert wird.
    Empfehlung: Setzen Sie sinnvolle interne Verlinkungen für Ihre wichtigen Seiten dort wo Nutzer sie auch tatsächlich klicken könnten. Ihre wichtigen Landingpages, die nicht aus der Navigation verlinkt sind, sollten außerdem über interne Links auffindbar sein. Auch eine Breadcrumb-Navigation sollte allein aus Gründen der internen Verlinkung nicht fehlen. Das alles spielt zusammen mit dem nächsten Punkt:

    Hände halten Network: Die Linkstruktur als zentraler Google-Ranking-Faktor

  5. Anchor Texte: In Ihrem eigenen Content haben Sie die Möglichkeit die Anchor Texte (= Link-Texte) so zu setzen, wie Sie es für optimal halten. So können Sie dem Crawler eine eindeutige Zuordnung der Keywords zu bestimmten Seiten geben, indem beispielsweise ein Keyword immer auf eine bestimmte Seite führt und nicht Mal auf diese, Mal auf jene. Wertvoll sind diese Links, wenn sie in Fließtexten integriert sind.
    Empfehlung: Wenn es sich anbietet, nutzen Sie Gelegenheiten zum Setzen Keyword-optimierter interner Links. Doch verbiegen sie nicht Sätze und Wörter für einen einzelnen Link, denn dieser passt dann meist auch nicht in den Kontext. Auch sollte vermieden werden solche Links in unmittelbarer Nähe von wichtigen Call-to-Actions zu setzen, denn die Besucher klicken sie und gelangen plötzlich statt auf die Produktseite auf eine SEO-Einstiegsseite.
    Sich anbietende Anchor Texte finden Sie, indem Sie Ihre Seite über den site-Operator nach dem jeweiligen Keyword absuchen.
     
  6. Absprungrate: Die Bedeutung dieser Kennzahl für Google Rankings ist bei vielen umstritten. Ich persönlich bin überzeugt, dass sie einen großen Einfluss hat. Google kann messen, wer ein Ergebnis angeklickt hat und anschließend sofort zur Suche zurückkehrt. Dieses Verhalten ist leicht zu interpretieren, als dass der Crawler für dieses Keyword einen unbefriedigenden Vorschlag geliefert hat. Auch das Nutzerverhalten, welches aus dem populärsten Browser Google Chrome gezogen wird, liefert die Datenbasis.
    Achtung: Eine hohe Absprungrate muss nicht per se etwas schlechtes sein. Braucht der Suchende nur eine kurze Information („Wo steht die Eintracht?“), ist alles im Reinen. Doch wenn Sie einen 700 Wörter langen Text haben, der meist nach 15 Sekunden verlassen wird, spricht das gegen die Qualität.
    Empfehlung: Zunächst vermeiden Sie es für Keywords zu ranken, bei denen Ihr Content nicht die Bedürfnisse des Suchenden erfüllen kann. Doch wenn Sie an sich ordentlichen Content haben, aber die Absprungrate zu hoch wirkt, hinterfragen Sie einzelne Elemente: Ist die Überschrift packend und passt zum Einstiegskeyword? Ist der Text lesefreudig formatiert mit Zwischenüberschriften, Bullet Points etc.? Gibt es nervige Werbung oder Pop Up’s? Oder lädt die Seite zu langsam?
     
  7. Content: Durchgekaut wie kein anderer Ranking-Faktor und doch kann man es nicht oft genug wiederholen, der Content ist das A und O! Dabei bedeutet Content nicht bloß möglichst viele Worte aneinander zu reihen nach dem Motto „Viel hilft viel.“ Vielmehr muss der Inhalt der Seite zunächst übereinstimmen mit der Suchintention, die hinter dem anvisierten Keyword steckt. Wenn eine Lücke in der Relevanz vorliegt, ist das gewünschte Ranking nicht zu erreichen. Als nächstes muss der Content grandios sein, „Me too“-Inhalte, die es zu Hauf im Netz gibt, landen auf den hinteren Plätzen und haben keine Chance gegen länger bestehende Seiten mit Reputation und Backlinks.
    Empfehlung: Nehmen Sie sich die Zeit, die wichtigsten Keywords zu analysieren: Was erwartet der Suchende? Was könnte ihn begeistern, womit er nicht rechnet? Schauen Sie sich die bereits rankenden Ergebnisse an und machen Sie es besser. Die Zeit, die Sie hier investieren, wirkt und spart Ihnen Arbeitsstunden in Optimierungen für Keywords, die andernfalls ohnehin nicht von der Stelle kommen.

  8. Content-Seeding: Anstelle von Backlinking gehört dieser freundlichere Ausdruck ohne jegliche Manipulationsintention ins SEO-Vokabular. Backlinks sind weiterhin einer der wichtigsten Ranking Faktoren – wenn man sie auf organische Weise statt durch Einkauf generieren kann. Darüber hinaus generiert man wertvollen Traffic die Website, wenn man Verlinkungen auf „echten“ Blogs und Portalen erhält.
    Empfehlung: Leider verschwindet zu viel guter Content im Niemandsland, da viele Redakteure gut im Recherchieren und Schreiben sind, doch sich beim Thema Streuen der Inhalte zurückhalten. Werden Sie aktiv! Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Perlen verbreiten und hinzu noch Verlinkungen ergattern können. Im Web finden sich zahlreiche Listen, wie man Verlinkungen ohne Backlink-Kauf bekommen kann. Leider müssen auch hier unter unzähligen Empfehlungen die wirklich wirkungsvollen gefiltert werden – was ein Thema für einen neuen Blog-Artikel von comwrap wäre!



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